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Jedem der aus Richtung Gablenz nach Euba kommt, fällt die Mauer der Talsperre Euba auf. Sie wurde in den Jahren von 1912 bis 1914 aus den Steinen errichtet, die aus dem Steinbruch des späteren Eibsee
gebrochen wurden. Der Transport erfolgte mit einer Feldbahn zur Baustelle. Die Mauer ist 180m lang und 14m hoch. Das Fassungsvermögen ist 150000 m3 und diente der Reichsbahn im
Bahnbetriebswerk Hilbersdorf als Brauchwasser für die Dampflokomotiven. In den Spitzenzeiten wurden früher täglich 4 000m3 gebraucht. Das Wasser floß durch eine unterirdische
Rohrleitung bis nach Hilbersdorf zur Aufbereitung. Da ein Mindestwasserstand von 7m gewährleistet werden mußte, war für die Badegäste immer genügend Wasser vorhanden. Aber bis zur Genehmigung, die Talsperre als Badesee zu nutzen,
waren lange Verhandlungen mit der Reichsbahndirektion Dresden nötig und Auflagen zu erfüllen. In den 50iger Jahren wurde mit viel Elan das Talsperrengelände verschönert, es
wurden Umkleidekabinen, Toiletten und der Zaun gebaut. Und der heutige Zustand ist bekannt. Die Bahn braucht kein Wasser mehr, die Mauer ist undicht und das Baden ist verboten.
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